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Reizdarmsyndrom (IBS):
Symptome verstehen und Beschwerden einordnen

Wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen und Veränderungen des Stuhlgangs können zu einem Reizdarmsyndrom (IBS) gehören. Die Beschwerden können Ihren Alltag belasten

Welche Symptome können auftreten?

Das Reizdarmsyndrom (IBS) kann sich unterschiedlich zeigen. Häufig gehören Bauchschmerzen, Blähungen sowie Durchfall und/oder Verstopfung zum Beschwerdebild. Welche Beschwerden im Vordergrund stehen, unterscheidet sich von Person zu Person. 

Blähungen und Blähbauch bei Reizdarm

Ein aufgeblähter Bauch und Blähungen können zum Beschwerdebild gehören. Das Spannungsgefühl kann unangenehm sein und den Alltag beeinträchtigen.

Ein Blähbauch allein bedeutet jedoch nicht, dass ein Reizdarmsyndrom (IBS) vorliegt. Lassen Sie wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden ärztlich einordnen.

Bauchschmerzen und Krämpfe bei Reizdarm

Wiederkehrende Bauchschmerzen sind ein zentrales Merkmal des Reizdarmsyndroms (IBS). Sie können mit Veränderungen des Stuhlgangs zusammenhängen.

Bauchschmerzen können auch andere Ursachen haben. Lassen Sie neue, anhaltende oder deutlich veränderte Beschwerden medizinisch einordnen.

Durchfall und Verstopfung – auch im Wechsel

Bei manchen Menschen mit Reizdarmsyndrom (IBS) überwiegt Durchfall, bei anderen Verstopfung. Auch ein Wechsel zwischen beiden ist möglich.

Beobachten Sie Veränderungen und sprechen Sie darüber bei der ärztlichen Abklärung.

Wann sollten Sie Beschwerden ärztlich abklären lassen?

Lassen Sie wiederkehrende oder anhaltende Verdauungsbeschwerden ärztlich abklären. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bespricht die Beschwerden mit Ihnen und prüft mögliche andere Ursachen.

Blut im Stuhl, unbeabsichtigter Gewichtsverlust oder Fieber können auf andere Ursachen hinweisen und sollten medizinisch untersucht werden. 

Was kann Ihnen bei Reizdarmbeschwerden helfen?

Welche Maßnahmen für Sie sinnvoll sind, hängt von Ihren Beschwerden und Ihrer individuellen Situation ab. Besprechen Sie mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt, welche Möglichkeiten infrage kommen.

Auch Ernährung, Bewegung und der Umgang mit Belastungen können in der Beratung eine Rolle spielen.

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Zur Produktinformation

Reizdarmsyndrom (IBS) und Wechseljahre:
Können Beschwerden zusammenhängen?

Die hormonellen Veränderungen rund um die Wechseljahre werden als möglicher Einfluss auf Verdauung und Reizdarmbeschwerden untersucht.

Eine Studie beobachtete bei Frauen nach der Menopause mit bereits bestehendem Reizdarmsyndrom (IBS) stärkere Beschwerden als bei Frauen vor der Menopause. Daraus lässt sich nicht ableiten, dass die Wechseljahre die Erkrankung verursachen. 

Die wichtigsten Fragen zum Reizdarmsyndrom (IBS)